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Todas las subastas / Arte, Pintura & obra gráfica / Schlichter, Rudolf


1890 Calw - 1955 München (Maler und Graphiker; Vertreter der Neuen Sachlichkeit), "Hämisches Ungeheuer", 1948, Federzeichnung, unter der Darstellung mit Bleistift bez., sig. u. dat., ca. 55,5 x 44,5cm (Blattgröße), auf Papier montiert/gebräunt/lichtrandig/Blatt stellenweise min. berieben/Klebespuren an Blattecken durch frühere Montierung mit Klebeband, Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland Objektinfo: Das Sujet des personifizierten Ungeheuren beschäftigte Rudolf Schlichter mehrfach und über viele Jahre hinweg. Hier als feine, linienbetonte Zeichnung findet sich das Ungeheuer auch Jahre zuvor, wie in dem farbig opulenten Ölgemälde "Blinde Macht" datiert 1935 - 1937 oder im Werk "Sie starb daran" datiert auf 1945 in Aquarellfarben. Diese Werke können durchaus auch als kritische Auseinandersetzung des Künstlers mit der nationalsozialistischen Diktatur gedeutet werden, welche sich in seinem Œuvre schließlich mehrfach wiederfindet. Siehe Ausstellungskatalog Klinkhardt & Biermann / Götz, Adriani (Hrsg.): Rudolf Schlichter. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen. Tübingen, Wuppertal, München 1997 - 1998, S. 253 und 286f. Künstlerinfo: Rudolf Schlichter war deutscher Maler und Grafiker, Dadaist und Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Stuttgart ab 1907 studierte er zwischen 1910 und 1916 an der Kunstakademie in Karlsruhe bei Walter Georgi und Caspar Ritter, aber auch Walter Conz, Wilhelm Trübner und Hans Thoma. Nach Berlin siedelte er 1919 über, wo ihn und sein Œuvre das Nachtleben und die Vergnügungsstraßen nachhaltig beeinflussten. Dort wurde er nicht nur Mitglied der Novembergruppe und der KPD, sondern war ab 1924 auch in der kommunistischen Künstlergemeinschaft Rote Gruppe aktiv. Zuvor nahm er bereits 1920 an der "Ersten Internationalen Dada-Messe" teil. Bereits 1933 folgte die Diffamierung als "entarteter" Künstler. Nach dem Krieg 1946 beteiligte er sich an der ersten Deutschen Kunstausstellung in Dresden und an der Gründung der Neuen Gruppe in München. Sein Werk weist eine faszinierende Stilvielfalt auf, geprägt durch die "spannungsvolle Polarität von Aufbruch und Resignation, von kommunistischer Euphorie und nationalsozialistischer Bedrängnis, von Provokation und Anpassung ...". Quelle: Internet sowie Ausstellungskatalog Klinkhardt & Biermann / Götz, Adriani (Hrsg.): Rudolf Schlichter. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen. Tübingen, Wuppertal, München 1997 - 1998, S. 7.
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BORIS NINEMAE. OLJA PÅ DUK, "KÄRLEKEN TILLHÖR ÄVEN DE GAMLA", SIGNERAD.
09/27/2026
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STANISLAW WOJTOWICZ (1920-1991). "Sen XXVI", grafiskt blad, 1/31
09/27/2026
€132.42
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LENNART JIRLOW. Liggande modell, färglitografi, 1975.
09/27/2026
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Est.: €177.03